Das nächste Gebäude, das zu weit in die Straße ragte, war das sogenannte Buchnerhaus (Hauptstraße Nr. 56). Es mußte um einige Meter kürzer gemacht werden. Nach einigen Verhandlungen kaufte die Gemeinde dieses Haus und ließ es baulich entsprechend verändern und im Innenausbau auch gleich modernisieren



Die schwierigste Angelegenheit wurde der Kauf und Abbruch des Schönlinnerhauses (Hauptstraße Nr. 58). Schönlinner wollte und wollte um den amtlich geschätzten Wertpreis das Haus nicht abgeben. Jahrelang zogen sich die Verhandlungen hin. Das Straßenbauamt Traunstein trug sich schon mit dem Gedanken, das Haus zwangsweise enteignen zu lassen. Durch Vermittlung des Gemeinderates gelang schließlich im allerletzten Augenblick doch noch eine gütliche Einigung.

Als es dann aber am 24. November 1961 soweit war, daß der Kaufvertrag beim Notar in Trostberg perfekt gemacht werden sollte, war die Frau Schönlinner nicht erschienen. Ihr Mann konnte alleine den Verkauf nicht rechtsgültig abschließen, weil Frau Schönlinner Miteigentümerin war.


Abbruch des Schönlinnerhauses Hauptstraße 58